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ITF - haben wir Geschichte geschrieben?

Drei Sterne

Veröffentlicht am 17.08.2026

Haben wir Geschichte geschrieben?

War es die richtige Entscheidung oder vielleicht doch ein Fehler, kein weiteres ITF mehr zu veranstalten? Diese Frage beschäftigte mich intensiv und hat mich und mein Team vor eine große Herausforderung gestellt. Die Entscheidung, die wir letztendlich getroffen haben, ist uns alles andere als leichtgefallen, denn wir sind uns der Bedeutung und des Wertes des ITF für viele Menschen bewusst.

Es fällt mir schwer, diese Zeilen zu schreiben, denn so viel Herzblut und Zeit habe ich in das ITF investiert. Umso trauriger macht es mich, dass wir nun an einen Punkt gekommen sind, an dem es vorbei ist.

Ich blicke zurück auf viele gemeinsame Stunden voller Engagement und Hoffnung. Auch wenn das Ende schmerzt, bin ich dankbar für alles, was wir zusammen erlebt und geschaffen haben. Über die Jahre hinweg haben wir für tausende von Menschen eine einzigartige Umgebunggeschaffen, in der sie den besonderen Spirit, die starke Gemeinschaft und den tiefen Zusammenhalt erleben durften.

Es war mir eine ganz besondere und tief empfundene Ehre, gemeinsam mit meinem großartigen Team diese einzigartige Plattform zu erschaffen. Besonders wichtig war es uns dabei, Menschen von außerhalb unserer Szene zu zeigen und zu vermitteln, dass das Country- und Westernthema weit mehr umfasst und bedeutet, als es oftmals in der Öffentlichkeit wahrgenommen oder angenommen wird.

Mit viel Leidenschaft, Engagement und Herzblut haben wir daran gearbeitet, die vielfältigen Facetten und die kulturelle Tiefe sichtbar zu machen und damit Vorurteile oder oberflächliche Einschätzungen zu überwinden. Es erfüllt mich mit Stolz, Teil dieses Projekts gewesen zu sein und einen Beitrag dazu geleistet zu haben, das Country- und Westernleben in all seiner Vielfalt und Authentizität darzustellen.

Aber die Belastung für uns wurde immer schwerer zu ertragen.

Doch nicht nur die zahlreichen administrativen Aufgaben und die schlaflosen Nächte waren ausschlaggebend, sondern auch Neider und Denunzianten, die gezielt nach Fehlern fahnden – und falls sie keine entdecken, erfinden sie schlichtweg welche. Dabei scheuen sie sich nicht davor, falsche Behauptungen zu verbreiten und uns bei den Behörden in ein schlechtes Licht zu rücken. Personen, die einfach nur im Kopf krank sind und uns solange provozieren, bis wir uns verteidigen, um sich anschließend selbst als Opfer darzustellen, obwohl sie tatsächlich die Täter sind!

Ein weiterer Kritikpunkt war, dass viele uns wie Lakaien behandelten, obwohl wir sämtliche Arbeiten ehrenamtlich ausführten. Zudem nahmen diese Personen die begehrten Plätze ein, die eigentlich für diejenigen vorgesehen waren, die am Lager oder Campground teilnehmen wollten, aber keinen Platz mehr erhielten.

Was diese Menschen uns dann auch noch zusätzlich an Müll hinterlassen, zeigen die Bilder unten. Sowas macht uns schlichtweg sprachlos!

Alles in allem musste eine Entscheidung getroffen werden, denn so kann es nicht weitergehen. Zunächst wollten wir einfach alles nur hinter uns lassen, doch gleichzeitig sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber all jenen bewusst, die verstanden haben, was Gemeinschaft, Zusammenhalt und Spirit bedeuten und die zu schätzen wissen, was wir ihnen jedes Jahr bieten.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen BEDANKEN, die mit ihrer Leidenschaft, ihrem Engagement und ihrer Treue zum Erfolg des ITF in den letzten 15 Jahren beigetragen haben.

Jeden einzelnen hier aufzuzählen würde den Rahmen komplett sprengen.
Diese Menschen bleiben mir/uns für ewig im Kopf und auch im Herzen.

Manchmal sind Abschiede notwendig, um Platz für Neues zu schaffen.
Dennoch bleibt ein Stück von dem, was war, immer in mir!

Wie es weitergeht, steht fest:

Wir werden künftig ausschließlich für geladene Vereinsmitglieder ein authentisches Lager und einen Campingbereich am Hausler-Hof ausrichten, die uns wirklich am Herzen liegen.

Mit dem alleinigen Inhaber des Hausler-Hofs, Josef Hausler und seiner Lebensgefährtin Conny sind wir übereingekommen. Sie heißen uns auch weiterhin herzlich willkommen!

Wir werden nun zukünftig bewusst ein exklusives und reduziertes Treffen anbieten, bei denen der wahre Geist und die Werte unserer Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen soll. Bekannte Störenfriede bleiben draußen!

Qualität statt Quantität ist unser Leitmotiv. Ganz ohne den Druck einer großen Organisation und möglichst frei von Neid und Missgunst möchten wir ein authentisches Miteinander schaffen.

Freut euch auf das erste Phönix-Lager für Trapper und Indianer!

Bild ohne Beschreibung

Andy Streit
(heutzutage muss man es ja dazuschreiben: Dieser Text ist NICHT KI-generiert)



Die Hinterlassenschaft der Lagerteilnehmer und Camper am ITF 2026

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